Vereinsgeschichte

Gegründet wurde der katholische Burschenverein am 07.August 1913 auf Initiative von Pfarrer Jakob Lehrer als christlicher Jünglingsverein. Der Verein bestand aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern. Doch der Eifer, mit dem die Burschen den Verein aufbauten, wurde mit Ausbruch des 1.Weltkrieges im Juli 1914 und der damit verbundenen allgemeinen Kriegseuphorie jäh beendet.

Erst im Jahre 1919 wurde die Vereinstätigkeit, unter segensreicher Mitwirkung von Pfarrer Andreas Thanner, wieder aufgenommen, wie aus der Anmeldeliste hervorgeht. Sofort traten 50 Burschen dem Verein bei. Im Februar 1920 trat der Verein dem Landesverband bei.

Ab 1933 wurden wegen des 2.Weltkrieges die Aktivitäten eingestellt. Im Herbst 1946 fand nach Rückkehr der Kriegsgefangenen die offizielle Neugründungsversammlung statt.

Die Aktivitäten des Burschenvereins begannen wieder. So wurden verschiedene Theateraufführungen gezeigt und man veranstaltete einen Burschenball. Auch Faschingsabende und Weihnachtsfeiern wurden abgehalten.

Ab 1955 wurden im Protokollbuch keine Eintragungen mehr vorgenommen. Die allgemeine Vereinstätigkeit kam im Laufe der Jahre mangels Interesse völlig zum Erliegen.

Im Februar 1972 wurde katholische Landjugend Hienheim neu aufgebaut. Der erste Schritt war unter der Mitwirkung von Pfarrer Fischer Neuwahlen durchzuführen.  

Von nun an wurde in 14tägigem Turnus wieder Gruppenstunde abgehalten, an denen sich die Jugendlichen rege beteiligten. Auch wurden regelmäßig Badefahrten ins Hallenbad nach Riedenburg unternommen.

Die Gruppe der KLJB verschwand aber im Jahre 1981 vollständig von der Bildfläche, da auch diesmal wieder kein Interesse bestand.

Am 09. April 1987 fand auf Initiative einiger Hienheimer wieder Versammlung mit Neuwahlen statt. In Anwesenheit von Pfarrer Diethelm Gandyk wurde die KLJB Hienheim wieder neu gegründet.

Die KLJB Hienheim schloss sich daraufhin an der ArGe Abensberg an. Die Landjugend begann wieder zu leben und beteiligte sich bei verschiedenen Aktivitäten. Sie organisierten eine Maiandacht und beteiligten sich am Kirchweihfest mit der alten Fahne des Burschenvereins. Auch wurden beim Erntedankfest mit Kirche mit Obst geschmückt und der Gottesdienst wurde mitgestaltet.

Auch am Neustädter Faschingsumzug nahmen die Jugendlichen mit einem schönen bemalten Wagen teil.

1993  war das 80jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe. Fahnenmutter war Gisela Kernl und Fahnenbraut Sandra Arnhofer. Als Patenverein wurde die KLJB Irnisng benannt.  Schirmherr war der damalige Bürgermeister Hans Gigl.

Die KLJB veranstaltet weiter das traditionelle Gartenfest und den jährlichen Ausflug mit verschiedenen Zielen, wie z.B. der Bodensee, Europark Rust, Köln, Bozen und das Fantasialand in Brühl.

Neu eingeführt wurde die Sonnwendfeier im Juni, das jetzt fester Bestandteil der Landjugend ist.

Auch organisiert die KLJB einen Jugendkreuzweg zusammen mit der KLJB Irnsing. In der Osternacht werden regelmäßig Osterbrote verkauft. Die KLJB gestaltet regelmäßig an Fronleichnam einen Blumenteppich.